#Listengate der #Piraten – Simon Lange im Exklusionsinterview: “Ich führe Gesinnungslisten”

Er hat abgespeichert, er hat gescreenshotet, er hat ausgewertet. Simon Lange, für Viele die personifizierte NSA auf Twitter. Wir haben ihn im Exklusionsinterview und fragen: warum die Gesinnungslisten, und warum die Öffentlichmachung der Daten?

CPP: Simon Lange, herzlichen Glückwunsch zum #Listengate. Ich hoffe du bist stolz auf dich?

SL: Danke sehr. Ja, es war ein großer Kraftakt.

CPP: Was war der wirkliche Grund für die massenhafte Abschnorchelung von Tweets durch dich?

SL: Dafür muss ich etwas ausholen. Es fing damit an, dass gewisse Elemente im Landesverband Berlin…
[8 Minunten Monolog entfernt, Anm. der Redaktion]
… und das war der Grund.

CPP: Jetzt verarsch uns nicht. Den Stuss glaubt doch keiner. Was war der wirkliche Grund? Warum führst du diese Gesinnungslisten?

SL: Ich führe Gesinnungslisten, weil… *lacht* kleiner Spaß. Natürlich bin ich auch ein wissenschaftlich interessierter Mensch. Schon vor Jahren hatte ich Kontakt zu Netzsoziologen von der HU Berlin. Vor gut einem  Jahr habe ich einige von ihnen wiedergetroffen, und die wollten ein Projekt zur Twitteranalyse machen. Da kam mir die Idee.

Institut für Netzsoziologie HU Berlin
Institut für Netzsoziologie HU Berlin an der Normannenstraße

CPP: Die HU Berlin fördert also Projekte zur Gesinnungskontrolle?

SL: Ja, aber Gender Studies haben nichts mit Netzsoziologie zu tun. Bei der Twitteranalyse ging es darum, Parallelen zwischen Accounts aufzuzeigen. Ursprünglich wollten wir abgeschottete thematische Nähe zwischen verschiedenen Accounts aufzeigen.  Das, was man neudeutsch “Filterbubble” nennt.

“Wir haben uns nur sprachlos angesehen.”

SL: Allerdings sind wir auf etwas gestoßen was wir nicht erwartet haben. Und zwar auf eine Methode zur Enttarnung von Fakeaccounts auf Twitter. Viele Benutzer führen noch weitere Accounts, oft um zu verleumden oder zu beschimpfen.

CPP: Und was ist das für eine Methode?

SL: Wir nennen es LPK – das Lange-Plagge-Korrelationsverfahren. Das Verfahren besteht aus zwei Teilen: Das Langeverfahren betrachtet die Korrelation der Postings verschiedener Accounts im Stundentakt.  Das Plaggeverfahren macht genau das Gegenteil, achtet auf die Dauer und den Zeitpunkt der Twitter-Nichtbenutzung, also der Pausen.

CPP: Und das soll wirken?

SL: Wir haben Trefferraten, die an 99% heranreichen. Je länger die Betrachtungsdauer, desto höher die Genauigkeit. Damit nicht genug: im darüber hinaus gehenden LPKplus Verfahren werden Stördaten wie z.B. erkennbar vorgeplante Tweets mit ausgeblendet.

Wir haben herausgefunden: @ekelias ist Niemand anderes als…

CPP: Und was ist mit der praktischen Anwendung des Verfahrens? Was habt ihr herausfinden können?

SL: Wir haben Tweets von über 25000 Twitternutzern aus dem Dunstkreis der Piraten einer Analyse unterzogen und dabei einen Zeitraum von 16 Monaten betrachtet. Außerdem haben wir das neue, verbesserte LPKplus angewendet. Wir haben herausgefunden: @ekelias kann Niemand anderes sein als Peter Laskowski alias @kpeterlBW.

Ist dieser Ekelaccount...
Ist dieser blutrünstige Ekelaccount…
... in Wirklichkeit Peter Laskowski, ehemaliges Landesvorstandsmitglied der Piraten Baden-Württemberg?
… in Wirklichkeit Peter Laskowski, ehemaliges Landesvorstandsmitglied der Piraten Baden-Württemberg?

CPP: Und warum die Veröffentlichung der gesammelten Daten?

SL: Um zu zeigen was da noch geht. Was ich bisher gezeigt habe war nur die Spitze des Eisberges. Ich habe genug Kompromat gesammelt um jeden Piraten von heute auf Morgen zu vernichten. Ich sitze auf einer Atombombe an kompromittierendem Material.

CPP: Und welcher Seite wirst du diese mächtige Waffe zur Verfügung stellen?

SL: Das ist letztendlich wie alles eine Frage des Geldes.

CPP: Herr Lange, wir danken für das Gespräch.

4 Gedanken zu „#Listengate der #Piraten – Simon Lange im Exklusionsinterview: “Ich führe Gesinnungslisten”

  1. Das ist eine ganz plumpe Fälschung !
    Nie habe ich den “Cockpornpiraten” ein Interview gegeben.
    Alles erstunken und erlogen !
    Sogar dieser Kommentareintrag ist nicht von mir.
    Unerhört, sowas !

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