“Gier frisst Hirnmasse” – Cockpornpiraten wallraffen!

Wie schon länger in allgemein gut informierten Kreisen gerüchteweise zu erfahren war, haben die Cockpornpiraten seit einiger Zeit einen neuen Schriftleiter, und auch wir berichteten darüber.Seit dem 1.9.2014, selbstverständlich ab 5 Uhr 45, regiert der angebliche

Matthias Hagenbäumer mit harter Hand die Geschicke unserer Redaktion.So war es mehr als klar, womit der Neustart der CPP gefeiert werden sollte, nämlich mit einem weiteren Interview mit dem neuen Boss. Zum Termin erschien Hagenbäumer in Begleitung eines unscheinbaren Menschen, der hier zum Schutze seiner Identität als “SS” bezeichnet werden soll; der Name ist der Redaktion natürlich bekannt.

CPP: “Matthias, Du hast ja anfangs großen Wert darauf gelegt, Deine Mitwirkung bei den CPP geheim zu halten. Warum gehst Du ausgerechnet jetzt damit an die Öffentlichkeit ?”

HGB: “Durch die überraschend angesetzte Neuwahl des Landesvorstandes der Piratenpartei Niedersachsen war ich veranlasst, ein wenig Wahlkampf zu machen. Durch die Bekanntgabe meiner Mitwirkung an den CPP hoffe ich, meinen Wahlsieg befördern zu können.”

CPP: “Du glaubst allen Ernstes, Du wirst so Landesvorsitzender ?”

HGB: “Natürlich nicht, das wäre ja eine Niederlage. Mit ‘Wahlsieg’ meine ich, es gelingt mir ein weiteres Mal, die Piraten davon abhalten zu können mich in ein so beschissenes Amt zu wählen.”

CPP: “Wie soll es mit den CPP weitergehen?”

HGB: “Wir werden die CPP aus der Piratenecke herauslösen und die brutalst mögliche Satireseite im deutschsprachigen Internet werden.”

CPP: “Also nicht mehr ‘piratenkritisch’ sein ?

SS: “Das wäre doch unfair, man tritt nicht auf am Boden Liegende ein.”

CPP: “Matthias, Du nickst dazu. Ist das auch Deine Meinung ?”

HGB: “Nicht ganz. Es kann manchmal Spaß machen, eine Drecksau noch ein wenig zusammenzutreten, wenn sie bereits am Boden liegt. Aber im Falle der Piratenpartei hätte selbst ich Hemmungen, die ist wirklich total im Arsch.”

Auf am Boden liegende einzutreten kann durchaus Spaß machen, so Hagenbäumer
CPP: “Welches Thema werden die CPP als erstes bearbeiten ?”HGB: “Mein Kollege und ich haben in den letzten Monaten undercover in einer westdeutschen Universitätsstadt recherchiert und sind dabei auf einen Sumpf von Korruption und organisierter Kriminalität gestoßen der seines gleichen sucht. Diese Story werden wir ab dem nächsten Donnerstag bringen.”

CPP: “Ist das der Grund, warum ‘SS’ hier mit am Tisch sitzt ?”

HGB: “In der Tat, aber das soll er selbst erzählen.”

SS: “Ich arbeite seit einiger Zeit in einem Dienstleistungsgewerbe in einer westdeutschen Universitätsstadt. Dabei bin ich auf Zustände gestoßen, die eigentlich nicht mehr vorstellbar sind. Ich kenne Matthias von früher her und habe ihn letztes Jahr angerufen. Er hat dann vorgeschlagen, diese Geschichte im besten Wallraffstil zu recherchieren.”

CPP: “Handelt es sich dabei um das Taxigewerbe in Göttingen ?”

HGB: “Wir wollen uns zu diesem Zeitpunkt nicht dazu äussern.”

CPP: “Wie seid Ihr dabei vorgegangen ?”

SS: “Wir haben ja beide Erfahrungen aus unserer Zeit beim Auslandsnachrichtendienst, wobei Matthias ja für die DDR gearbeitet hat, während ich für die westdeutschen Dienste tätig war. Also sind wir nach bewährter Methode vorgegangen. Matthias war der Lockvogel, der alle Aufmerksamkeit auf sich zog, während ich ganz unauffällig Informationen sammeln konnte.”

CPP: “Welche Mittel habt Ihr dazu eingesetzt ?”

SS: “Das übliche halt, Telefone und Computersysteme angezapft, Informanten befragt, also wie schon erwähnt, die verschärften Mittel einer undercover Recherche. Dabei mussten die Mittel gar nicht mal teuer sein. Es ist geradezu zum lachen, was für eine perfekte Wanze ein ‘vergessenes’ Smartphone sein kann.”

CPP: “Habt Ihr Euch damit nicht strafbar gemacht ?”

HGB: “Im Prinzip ja, aber die Behörden schlafen speziell in dieser Stadt offensichtlich rund um die Uhr. Wir haben also nichts zu befürchten.”

CPP: “Matthias, Du arbeitest ja seit drei Monaten unter einem Decknamen als Taxifahrer in Göttingen. Deshalb nochmal die Frage nach dem Göttinger Taxigewerbe.”

SS: “Jetzt können wir aber schon zugeben, dass ich ebenfalls in Göttingen Taxi fahre und das nicht erst seit gestern.”

HGB: “Es widerstrebt mir zwar, aber in der Tat, wir beide haben in Göttingen recherchiert. Im Taxigewerbe.”

CPP: “Gibt es dort etwa eine ‘Taximafia’?”

HGB: “Mafia ist das falsche Wort, die Mafia ist ja wirklich gefährlich und nicht nur dumm und gierig. Aber auch hier gilt: ‘Gier frisst Hirnmasse’.”

SS: “Es sind gewisse Kreise,die im Göttinger Taxigewerbe seit Jahren gewohnheitsmäßig und vorsätzlich gegen Gesetze verstoßen. Ein fähiger Staatsanwalt würde solche Zustände ‘organisierte Kriminalität’ nennen.”

CPP: “Das sind heftige Vorwürfe. Könnt Ihr das beweisen ?”

SS: “Selbstverständlich. Wir haben unter anderem etliche Fahrzeuge seit Monaten mit kleinen GPS-Geräten ausgestattet, die ein bundesweites Tracking ermöglicht haben. Dazu kommen dutzende von Zeugenaussagen und unsere anderen Rechercheergebnisse. Alles hoch brisantes Material.”

CPP: “Matthias, eine Göttinger Taxizentrale hat bereits mit Repressionen gegen Dich reagiert. Macht Dir das keine Sorgen ?”

HGB: “‘Repressionen’ wäre stark übertrieben. Man hat mir wegen eines Blogeintrages die Funklizenz entzogen. Aber dadurch war ich nicht mehr an das Taxi gefesselt und konnte umso besser recherchieren. Solange man mir keine Handgranate unter den Wagen rollt oder ein kleines “Drive-By-Shooting” veranstaltet, kann ich solche Kindereien nicht ernst nehmen. Womit ich nicht gesagt haben will, die Göttinger Taxizentrale würde auch nur ansatzweise zu derartigen Mitteln greifen. Das sind doch keine hirnlosen Gewalttäter!”

SS: “Gewalttäter sind es wirklich nicht. Aber die leben noch in spätfeudalen Zeiten und halten die Taxifahrer für eine besonders untermenschliche Form vom Untermenschen. Also schlimmer als Feministinnen.”

CPP: “Noch schlimmer? Das gilt doch aber hoffentlich nicht für alle Unternehmer, die dieser Zentrale angeschlossen sind?”

HGB: “Natürlich nicht. Aber es ist wie immer, eine kleine Clique von Drahtziehern hat sich breit gemacht und meint jetzt offenbar, am längeren Hebel zu sitzen.”

CPP: “Das klingt alles ziemlich spannend. Wir freuen uns schon auf den ersten Artikel aus eurer Recherche. Danke für das Interview.”

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